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Blut ist ein ganz besonderer Saft.
J. W. von Goethe

Die Eigenblutbehandlung gehört zu den Reiz- oder Umstimmungstherapien. Venöses Blut des Patienten wird entnommen und subkutan (unter die Haut) oder intramuskulär (in einen Muskel) zurück gespritzt.  Je nach Erkrankung wird das Blut unverändert weiter verwendet, oder mit homöopathischen bzw. naturheilkundlichen Mitteln vermischt. Das eigene venöse Blut wird auf diese Art und Weise vom Körper als „fremd“ angesehen und löst so eine Immunreaktion des Körpers aus bzw. stimuliert dessen körpereigene Abwehr. Für Menschen mit Spritzenangst oder Kinder können aus dem Eigenblut auch homöopathisch aufbereitete Tropfen zur oralen Aufnahme hergestellt werden. Die Entnahme erfolgt dann häufig aus dem Ohrläppchen oder der Fingerkuppe. Anwendungsgebiete sind:

  • Abwehrschwäche
  • Allergien (z. B. Heuschnupfen)
  • Asthma bronchiale
  • Erschöpfungszustände
  • Hauterkrankungen (z. B. Ekzeme, Neurodermitis)
  • Infektionen (akut und chronisch)
  • Mykosen (Pilzinfektionen)
  • Rekonvaleszenz (Erholung nach schwerer Erkrankung)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Wechseljahresbeschwerden

Die Eigenbluttherapie gehört zu den tiefgehenden naturheilkundlichen Umstimmungsverfahren. Im Blut sind die meisten Informationen Ihres Körpers enthalten. Nutzen Sie diese, um gezielte Heilungsreize zu setzen.